Am 16. August jährt sich der Todestag von Elvis Presley, zum 35sten mal.
Zu diesem Anlaß zeigt der Elvisclub Bayern (ECBY), den Film “GI Blues” oder der deutsche Titel dazu heißt “Cafe Europa”, als Kino Open-Air in der Armin-Wolf-Arena in Regensburg.

Das jährliche Open-Air Kino in der Armin-Wolf-Baseball-Arena in Regensburg, findet vom 1. Juli bis 31. August statt. Die “Buchbinder-Legionäre Rgb. und “CinemaxX Regensburg”, haben diesen “wichtigen” Termin, für uns Elvisfans frei gehalten! So kann jeder Elvisfan oder Rock’n’Roll begeisterte, mit uns bei der 1. ELVIS MOVIE NIGHT, den 35. Todestag von Elvis Presley, gebührend feiern. Mit Musik, Elvisfood und den Filmklassiker “Cafe Europa”. Tickets an der Abendkasse oder im CinemaxX.

Ab 19:00 Uhr gehts schon los mit einer Elvis-Show von “MARC CHARRO” mit seiner “Elvis Memorial Show – A Tribute to the King”.

Marc Charro bezeichnet sich selbst nicht als „Imitator“, sondern als „Elvis-Interpret“, denn seiner Meinung nach kann eine Imitation dem Original niemals gerecht werden. Deshalb will sich Marc Charro während seiner Shows ungern in den Vordergrund stellen. Sein Anliegen ist es vielmehr, auf der Bühne die Erinnerung an Elvis Presley und dessen musikalische Genialität am Leben zu erhalten.


Zwischendurch und den ganzen Abend gibt es natürlich auch etwas zu Essen – BURGER, HOTDOG’s und jede Menge leckere Gerichte die es zu Elvis’ Zeiten auch gegeben hat.

Ab 20:45 Uhr, bei Einbruch der Dunkelheit kommen wir zum Hauptakt des Abends! Wir zeigen erstmalig in der Oberpfalz einen Elvisfilm als Open Air Kino!
Der Elvisclub Bayern zeigt den Film “G.I Blues der in Deutschalnd unter den Titel “Cafe Europa” erschien. In diesem Film wird auf Elvis’ Zeit als amerikanischer Soldat in Deutschland angespielt, wo der King in Bad Nauheim und Friedberg zwischen 1958 und 1960 stationiert war. Elvis steht in diesem Film als Symbol für das Amerika der 60er Jahre: Selbstbewusst, erfolgreich, mit Schwung und Herz. Singend und tanzend besiegelt man die Einheit zwischen Westdeutschland und dem großen Bruder Amerika.
Ein MUSS für jeden Elvisfan!



Filmkurzbeschreibung G-I Blues (Cafe Europa)

Tulsa McLean und zwei Freunde sind als GIs bei der US-Army in Deutschland stationiert und bilden in ihrer Freizeit eine Band. Nach Beendigung der Dienstzeit wollen sie gemeinsam einen Nachtclub eröffnen und sind aus diesem Grunde ständig auf der Suche nach schnellen Geldquellen. Als ein Kamerad versetzt wird, springt Tulsa kurzerhand für ihn ein, um eine 300-Dollar-Wette zu gewinnen: Er soll eine Nacht mit Tänzerin Lili verbringen, die ein Herz aus Stein haben soll. Womit er allerdings nicht gerechnet hat: Er verliebt sich in die hübsche Lili, die ihm sogar beim Babysitten hilft und bei sich übernachten lässt. Die Freunde feiern Tulsa als Sieger. Als Lili das erfährt, glaubt sie, er habe nur der Wette wegen mit ihr geflirtet. Dann erfährt sie die Wahrheit

Wir wünschen Euch viel Spass bei der 1. Elvis Movie Night inkl. Elvisshow mit “Marc Charro”!
Auf ein zahlreiches Erscheinen freut sich der Elvisclub Bayern. Erzählt es weiter und ladet Eure Freunde und Bekannten ein, dass in Regensburg erstmalig ein Open Air Kino mit einem Elvis Presley-Film gezeigt wird!

Wissenswerte Informationen zu den Dreharbeiten:
Für die Außenaufnahmen in Deutschland stand Ende 1959 das Double T. W. Creel vor er Kamera. Für diesem Film wurden die geplanten Filme “Rodeo” für Paramount und “Mississippi Gambler” für anfangs verschoben und dann gecancelt. Der ursprüngliche Filmname für Elvis war Tulsa McCauley, wurde aber geändert in Tulsa McLean. In der Duschszene wurde nur bei Nahaufnahmen Seife benutzt, beim Dreh der Szenen wurden statt Seife Holzklötze verwendet. Der österreichische Schauspieler Ludwig Stossel (im Film der Besitzer des Puppentheaters) spielte in diesem Film seine letzte Rolle.

Während der Dreharbeiten war Elvis Gastgeber für den König und die Königin von Nepal, für den König und Königin von Thailand und die Prinzessinnen von Schweden, Norwegen und Dänemark. Paramount startete für den Film eine Talentsuche nach Zwillinge, die “Tiger” spielen sollten. So wurden 3 Zwillingspärchen, Alter ca. 1 Jahr, für die Aufnahmen engagiert, da es gesetztlich u. a. nicht erlaubt war, mehr als 2 Stunden mit ihnen vor der Kamera zu arbeiten. Sie erhielten eine Gage von 22,05 $ pro Tag und ihre Namen waren: Kerry Charles & Terry Earl Ray, David Paul & Donald James Rankin, Donald Clark & David Clark Wise. “G. I. Blues” war RCA´s erste Bildplatte.

Als “G. I. Blues” in Mexiko City aufgeführt wurde, kam es zu einen Aufstand, in dem Stühle und Fenster in den Theatern zerstört wurden. Dies hatte zur Folge, dass die Regierung diesen Film und alle zukünftigen Elvis Streifen in Mexiko verbot. Während der Dreharbeiten übte Elvis Karate und verletzte sich an der rechten Hand. Dies kann man auch deutlich auf der Rückseite der LP “G. I. Blues” erkennen.

Nach der Premiere des Films in Dallas, Texas wurde er zuerst in verschiedenen Militärkasernen gezeigt, bevor er in den USA landesweit anlief.Die Los Angeles TV Station KTTV plante eine Livesendung der Premiere in Fox Wilshire Theater am 15.11.1960, also vor den eigentlichen USA-Start. Diese wurde allerdings abgesagt, da sich kein Sherman-Panzer auftreiben ließ. Die Premiere wurde dann im Radio gesendet, als Benefiz für die Stiftung an der Bluterkrankheit Leidende mit Interviews von u. a. Juliet Prowse und vielleicht Elvis…